Soziale Angst ist ein weit verbreitetes psychologisches Problem, wird jedoch von der breiten Öffentlichkeit und sogar von einigen Fachleuten nicht gut verstanden.
Menschen, die unter sozialer Angst leiden, fühlen sich in sozialen und Leistungssituationen beurteilt und bewertet. Obwohl sie wissen, dass die Angst und die Angst, die sie empfinden, unberechtigt sind, scheint es unmöglich, die Angst zu kontrollieren oder zu verhindern.
Wenn Sie immer soziale Angst haben, wenn Sie mit anderen Menschen zusammen sind, kann es sehr schwierig werden, sich jemals zu entspannen und in der Nähe anderer Sie selbst zu sein.
Wenn es sich anfühlt, als würden dich alle verurteilen, scheint es manchmal einfacher, soziale Situationen ganz zu vermeiden.
Oft glauben Menschen, die unter schwerer sozialer Angst leiden, dass sie die einzigen Menschen auf der Welt sind, die das Problem haben, und sie erzählen es niemandem.
Wenn Sie glauben, dass Sie soziale Angst haben könnten, hilft Ihnen dieser Artikel, einige der Mythen über diese Art von Angst zu verstehen und eine Entscheidung zu treffen, wie Sie Hilfe in Anspruch nehmen.
Mythos Nr. 1: Soziale Angst ist nicht so verbreitet
Tatsache: Soziale Angst erleben die meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben.
Ob bei einer Rede in der High School oder beim ersten Vorstellungsgespräch, jeder bekommt hin und wieder Schmetterlinge.
Es wird angenommen, dass zwischen 2% und 13% der Bevölkerung eine soziale Angststörung haben, die als soziale Angststörung (SAD) bezeichnet wird.
Mythos Nr. 2: Soziale Angst bezieht sich nur auf Ängste vor öffentlichen Reden
Tatsache: Soziale Angst bezieht sich auf Angst und Furcht in vielen verschiedenen sozialen und Leistungssituationen.
Dazu können formelle Veranstaltungen gehören, wie öffentliche Reden und Auftritte; informelles Sprechen und Interaktion, wie z. B. das Treffen mit Fremden oder der Besuch einer Party; schwierige Situationen, wie z. B. Meinungsverschiedenheiten; und alltägliche Ereignisse, wie das Essen vor anderen.
Allen diesen Auslösern ist gemeinsam, dass das Potenzial einer Bewertung besteht.
Mythos Nr. 3: Soziale Angst bedeutet nur, dass Sie nervös sind
Tatsache: Soziale Angst bringt eine Reihe von Symptomen mit sich, von denen nur eines ein Gefühl der Nervosität ist.
Wenn Sie unter sozialer Angst leiden, werden Sie kognitive (Denk-)Probleme, somatische (körperliche) Probleme, Verhaltensprobleme und effektive (emotionale) Probleme haben.
Wenn Sie beispielsweise zum ersten Mal einen Fremden treffen, denken Sie vielleicht:
"Sie muss in der Lage sein zu erkennen, dass ich ein schlechter Gesprächspartner bin."
Ihre Hände könnten anfangen zu zittern, Sie haben vielleicht Lust, der Situation zu entkommen, und haben sogar Hoffnungen, jemals sozial gut zu sein.
Mythos #4: Soziale Angst und Schüchternheit sind die gleichen Dinge
Tatsache: Obwohl soziale Angst und Schüchternheit sehr ähnlich sind, sind sie nicht dasselbe.
Soziale Angst beinhaltet Angstgefühle in Bezug auf soziale oder Leistungssituationen, aber sie beinhaltet nicht immer die Vermeidung oder den Rückzug aus diesen Situationen.
Manche Menschen scheinen sehr kontaktfreudig zu sein, aber innerlich sind sie furchtbar ängstlich und einfach sehr gut darin, ihre Gefühle zu verbergen.
Im Gegensatz dazu neigen schüchterne Personen dazu, sich aufgrund sozialer Angstgefühle von sozialen Kontakten zurückzuziehen oder diese zu vermeiden.
Mythos Nr. 5: Soziale Angst ist ein Problem, mit dem Sie einfach leben müssen
Tatsache: Ob Ihre soziale Angst Sie daran hindert, zu arbeiten oder das Haus zu verlassen, oder Sie eine bestimmte Angst haben, die dem Erreichen von Zielen im Wege steht, wie z damit."
Mit wirksamen Behandlungen wie Medikamenten oder kognitiver Verhaltenstherapie und geeigneten Managementstrategien hat jeder das Potenzial, ein Leben ohne soziale Ängste zu führen.
Ein Wort von Verywell
Lassen Sie sich nicht von Mythen und Missverständnissen über soziale Ängste davon abhalten, eine richtige Diagnose und Behandlung zu erhalten. Sie müssen Ihre soziale Angst nicht alleine bewältigen. Es gibt Hilfe, einschließlich Therapie, Medikamente und Selbsthilfestrategien, um sicherzustellen, dass die Erkrankung das tägliche Leben nicht beeinträchtigt.
Wenn Sie oder ein Angehöriger mit Angstzuständen zu kämpfen haben, wenden Sie sich an die National Helpline der Behörde für Drogenmissbrauch und psychische Gesundheit (SAMHSA) unter 1-800-662-4357 Informationen zu Unterstützungs- und Behandlungseinrichtungen in Ihrer Nähe.
Weitere Ressourcen zur psychischen Gesundheit finden Sie in unserer National Helpline Database.