Gesprächstherapie als Behandlungsoption bei Phobien

Inhaltsverzeichnis:

Anonim

Die Gesprächstherapie ist eine der häufigsten Behandlungsoptionen für Phobien, obwohl die Besonderheiten je nach den Bedürfnissen des Klienten und der Denkweise des Therapeuten variieren.

Was ist Gesprächstherapie?

Die Gesprächstherapie, auch Psychotherapie genannt, basiert auf der Grundidee, dass das Sprechen über die Dinge, die Sie stören, bei emotionaler Belastung helfen kann. Einige Gesprächstherapeuten folgen einer bestimmten Denkrichtung, wie der kognitiven Theorie oder dem Behaviorismus. Andere verwenden einen eklektischeren Ansatz und zeichnen Techniken und Prinzipien aus verschiedenen Theorien.

Bei bestimmten Phobien kann ein Psychologe (wie ein Psychologe oder Psychiater) eine Kombination aus kognitiven und Verhaltensstrategien anwenden, die den Kontakt mit dem gefürchteten Objekt oder der gefürchteten Situation in seinen Behandlungsplan einbezieht.

Wirksamkeit von Gesprächstherapie vs. medikamentöser Therapie

In der Psychiatrie gibt es eine uralte Debatte über den Nutzen der Gesprächstherapie im Gegensatz zur medikamentösen Therapie. Nach dem medizinischen Modell sind psychische Störungen das Ergebnis physiologischer Ursachen und sollten durch Medikamente und andere biologische Eingriffe behandelt werden.

Befürworter der Gesprächstherapie glauben, dass psychische Störungen weitgehend auf Reaktionen auf die eigene Umgebung beruhen. Daher können sie durch Diskussion, Konfliktlösung, Verhaltensänderungen und Veränderungen im Denken behandelt werden.

Heutzutage glauben die meisten Mitglieder der Gemeinschaft der psychischen Gesundheit, dass die Kombination von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren zur Entwicklung psychischer Erkrankungen beiträgt.

Viele Therapeuten ziehen bei der Erstellung eines Behandlungsplans sowohl medizinische als auch gesprächstherapeutische Lösungen in Betracht.

Ziele der Therapie

Das ultimative Ziel jeder Art von Therapie ist es, dem Klienten zu helfen, sich besser zu fühlen und erfolgreicher mit einer Störung oder einer Situation umzugehen. Die konkreten Behandlungsziele hängen vom individuellen Klienten, den Theorien des Therapeuten und der jeweiligen Situation ab. Das Ziel kann spezifisch sein, wie beispielsweise die Raucherentwöhnung, oder abstrakter sein, wie beispielsweise ein verbessertes Selbstwertgefühl.

Wenn eine Gesprächstherapie zur Behandlung einer Phobie eingesetzt wird, gibt es im Allgemeinen zwei Ziele. Eines besteht darin, dem Klienten zu helfen, seine Angst und Angst zu reduzieren, und das zweite Ziel besteht darin, dem Klienten zu helfen, seine Reaktion auf die gefürchtete Situation oder das gefürchtete Objekt zu ändern.

Einige Formen der Gesprächstherapie haben ein drittes Ziel. In der Psychoanalyse und verwandten Therapien besteht das Ziel darin, die zugrunde liegenden Konflikte und Dynamiken zu entdecken und zu lösen, die die Phobie oder eine andere Störung verursacht haben. Bei zwischenmenschlichen Therapien besteht das Ziel darin, Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen zu lösen, die aus der Phobie oder einer anderen Störung resultieren oder dazu beigetragen haben.

Die 9 besten Online-Therapieprogramme Wir haben unvoreingenommene Rezensionen der besten Online-Therapieprogramme wie Talkspace, Betterhelp und Regain ausprobiert, getestet und geschrieben.

Verlauf der Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie beginnt mit einem ersten Termin, der oft als Aufnahmegespräch bezeichnet wird. In diesem Termin beschreiben Sie, was Sie zur Therapie führt. Dies wird als das Präsentieren Problem bezeichnet.

Der Therapeut wird dann Fragen stellen, um die Art des Problems sowie seine Dauer und Schwere zu klären. Sie werden auch versuchen, Ihre Therapieziele festzulegen. Am Ende der ersten Sitzung hat der Therapeut die Anfänge einer Formulierung des Problems und eines möglichen Behandlungsplans. Dies kann als formelles Dokument verfasst oder nur als Leitfaden für Ihre Behandlung an Sie weitergegeben werden.

Trotz eines Behandlungsplans sollten Sie immer mit Ihrem Therapeuten zusammenarbeiten und die Kontrolle über Ihre Therapieentscheidungen behalten.

Das Problem erfordert möglicherweise mehr oder weniger Sitzungen als ursprünglich geplant. Familienmitglieder oder Freunde können zu bestimmten Sitzungen eingeladen werden. Hilfsressourcen wie Selbsthilfegruppen können empfohlen werden.

Gruppengesprächstherapie

Obwohl die Gesprächstherapie am häufigsten einzeln durchgeführt wird, kann auch eine Gruppengesprächstherapie wirksam sein. In der traditionellen Gruppentherapie spielt die Existenz der Gruppe eine zentrale Rolle. Ein therapeutisches Milieu ist eine Umgebung, die innerhalb einer Gruppe geschaffen wird, die Struktur, Unterstützung und ein Gefühl von Sicherheit bietet. In einer sicheren und vertrauensvollen Umgebung können Gruppenmitglieder oft Gefühle ausdrücken, sich ihren eigenen negativen Persönlichkeitsmerkmalen stellen und mit Verhaltensänderungen experimentieren.

Natürlich braucht es Zeit und Mühe, um ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen. Die Popularität der Kurztherapie hat zu einem anderen Stil der Gruppentherapie geführt – dem Seminar. Zeitlich auf einen Abend oder vielleicht ein Wochenende begrenzt, könnten Seminare als eine Art Gruppentherapie angesehen werden. Diese kurzen Gruppensitzungen verwenden Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, die mehreren Personen gleichzeitig präsentiert werden. Das Gruppensetting kann das Selbstvertrauen stärken, das sich entwickeln kann, wenn andere erfolgreich ihre eigenen Probleme bekämpfen.