Achtsamkeitsmeditation bei Panikstörung

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Anonim

Menschen mit Angststörungen neigen oft zu häufigen Sorgen, Nervosität und negativen Gedanken. Viele Menschen mit Panikstörung verbringen beispielsweise Zeit damit, sich über die Zukunft zu sorgen oder sich über die Vergangenheit zu stressen. Glücklicherweise können Entspannungstechniken helfen, diesen Symptomen entgegenzuwirken.

Entspannungstechniken sind Übungen, die Sie alleine oder unter Anleitung eines Profis erlernen können. Diese Aktivitäten sollen Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu verlangsamen, Stress loszulassen und sich für eine tiefe Entspannung zu öffnen. Solche Techniken können helfen, vielen der kognitiven und körperlichen Symptome von Panikstörungen und Angstzuständen entgegenzuwirken.

Zu den gängigen Entspannungstechniken gehören tiefes Atmen, Yoga, Visualisierung, Massage und progressive Muskelentspannung (PMR). Achtsamkeitsmeditation ist eine weitere verbreitete Entspannungsfertigkeit, die beim Abbau von Stress und Angst helfen kann.

Was ist Achtsamkeitsmeditation?

Achtsamkeitsmeditation ist eine Entspannungstechnik, die Ihr Bewusstsein zurück in die Gegenwart bringt. Während der Achtsamkeitspraxis lässt der Meditierende zu, dass Gedanken auftauchen, ohne zu versuchen, sie zu stoppen oder zu beurteilen. Zum Beispiel können unangenehme Gedanken im Zusammenhang mit Angst, Urteilen, Schuldzuweisungen und Sorgen auftauchen. Achtsamkeit ist der Akt, diese Gedanken anzuerkennen und sie passieren zu lassen.

Achtsamkeitsmeditation basiert auf der Idee, dass die meisten Menschen ihre gegenwärtigen Gedanken und Gefühle verdrängen oder ignorieren. Viele glauben, dass diese Gedanken einfach verschwinden, wenn sie negative Gedanken ignorieren. Aber Achtsamkeit ermöglicht es dir tatsächlich, dich vom negativen Denken zu lösen, indem du dich Gedanken ohne Reaktion konfrontierst.

Indem Sie unangenehme Gedanken passieren lassen, ohne zu reagieren, können Sie eine neue Reaktion auf Angst und Angst entwickeln. Mit der Zeit und mit Übung kann Achtsamkeitsmeditation dazu beitragen, innere Harmonie, Klarheit und Frieden zu schaffen.

Einstieg

Wenn du anfängst, Achtsamkeitsmeditation zu praktizieren, kann es hilfreich sein, dies in einem ruhigen, ablenkungsfreien Bereich zu tun. Die Tageszeit, zu der Sie meditieren möchten, kann durch Ihre speziellen Bedürfnisse bestimmt werden. Manche Menschen bevorzugen es zum Beispiel, den Tag mit Meditation zu beginnen, um die Morgenangst zu reduzieren und einen klaren und positiven Ton für den Tag zu setzen. Andere bevorzugen es, nachts zu meditieren, den Stress des Tages loszulassen und sich auf eine gute Nachtruhe vorzubereiten.

Wie man mit dem Meditieren beginnt

Versuchen Sie, sich mindestens fünf bis 10 Minuten Zeit zu nehmen, um in der Meditation zu sitzen, und erhöhen Sie die Dauer allmählich auf 20 Minuten, wenn Sie sich mit Ihrer Praxis wohler fühlen.

  • Beginnen Sie mit einer bequemen Sitz- oder Liegeposition.
  • Schließen Sie Ihre Augen und beginnen Sie Ihre Meditation mit einer tiefen Atemübung und lassen Sie dann Ihren Atem zu einem natürlichen Rhythmus zurückkehren.
  • Nehmen Sie als nächstes einfach Ihre Gedanken wahr und lassen Sie alle Ideen in den Sinn kommen, während Sie weiterhin auf Ihre Atmung achten.
  • Behalte eine nicht-wertende Haltung bei, während du dir erlaubst, mit deiner inneren Stimme präsent zu bleiben.
  • Wenn sich deine Meditation abgeschlossen anfühlt (du kannst auch vorher einen Timer einstellen), atme ein paar Mal tief durch und öffne deine Augen.

Ein Wort von Verywell

Achtsamkeitsmeditation mag einfach genug klingen, aber selbst Routine-Meditierende finden es von Zeit zu Zeit schwierig. Tatsächlich erleben viele Menschen eine erhöhte Angst, wenn sie sich zum ersten Mal hinsetzen, um zu meditieren. Motivation und Verlangen können auch von Tag zu Tag nachlassen, also versuche, geduldig mit dir und deiner Meditationspraxis zu sein.

Wenn Sie bei Ihrer Meditationspraxis bleiben, werden Sie lernen, mit unangenehmen Gedanken zu sitzen. Nur durch regelmäßiges Üben wird Achtsamkeitsmeditation weniger herausfordernd, hilft dir, Ängste abzubauen und dir ein Gefühl von innerem Frieden zu geben.

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