Könnte das, was Sie für Ihren Lebensunterhalt tun, einen Einfluss auf Ihre geistige Schärfe und Ihren Scharfsinn haben, wenn Sie älter werden?
Laut den Ergebnissen einer Studie können Karrieren, die eine höhere mentale Komplexität beinhalten, dazu beitragen, Ihr Gehirn vor einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten (wie Denken, Denken und Erinnern) mit zunehmendem Alter zu schützen. Menschen mit geistig anspruchsvollen Berufen wie Chirurgen, Rechtsanwälte, Bauingenieure und Grafikdesigner könnten im Alter ein besseres Gedächtnis haben, so die Studie
Kognitive Reserve
Untersuchungen haben gezeigt, dass es viele Dinge gibt, die Menschen tun können, um ihren Geist im Alter zu schützen. Dinge wie regelmäßige Bewegung, das Erlernen neuer Dinge und viel soziale Interaktion wurden alle mit besseren kognitiven Fähigkeiten im späteren Leben in Verbindung gebracht.
Kürzlich hat die Forschung gezeigt, dass ein mental stimulierender und engagierterer Lebensstil, einschließlich komplexer Berufsentscheidungen, auch mit besseren kognitiven Ergebnissen im späteren Leben verbunden sein kann. Die genauen Mechanismen hinter dieser schützenden Wirkung sind nicht gut verstanden.
Einige schlagen vor, dass mentale Stimulation dazu beiträgt, eine sogenannte „kognitive Reserve“ aufzubauen, die dann das Gehirn vor den negativen Auswirkungen des Alterns und den pathologischen Auswirkungen von Krankheiten schützt.
Andere meinen, dass die gleichen bereits existierenden Faktoren, die Menschen zu solchen geistig anspruchsvollen Aktivitäten anziehen, die gleichen Faktoren sind, die das Gehirn vor dem Zahn der Zeit und dem Alterungsprozess schützen.
Recherche zu komplexen Jobs
Laut einer in der Zeitschrift veröffentlichten Studie Neurologie, Arbeit, die sowohl bei Menschen als auch bei Daten Komplexität hervorruft, mit einer besseren kognitiven Funktion im Alter von 70 Jahren in Verbindung gebracht wird.
Die Teilnehmer der Studie waren eine Gruppe von 1.066 Personen, die Teil der Lothian Birth Cohort 1936 (LBC1936), einer Längsschnittstudie zum Altern, sind. Alle Teilnehmer wurden im Jahr 1936 geboren und die meisten nahmen am Scottish Mental Survey teil, einem Intelligenztest, der 1947 an 11-Jährigen durchgeführt wurde.
Die Forscher teilten Karrieren nach ihrer Komplexität in drei verschiedene Bereiche ein:
- Daten: Berufe mit hoher Komplexität mit Daten umfassten Berufe wie Musiker, Bauingenieur und Architekt. Zu Jobs mit geringer Datenkomplexität gehörten Jobs wie Busfahrer und Telefonist.
- Menschen: Berufe mit hoher Komplexität im Umgang mit Menschen umfassten Berufe wie Arzt, Sozialarbeiter, Rechtsanwalt und Bewährungshelfer. Jobs von geringer Komplexität mit Menschen, darunter Teppichleger und Maler.
- Dinge: Berufe mit hoher Komplexität mit Berufen wie Instrumentenbauer oder Maschinentechniker, während Jobs in diesem Bereich gering sind, waren Bewährungshelfer und Buchhalter.
Anschließend sammelten die Forscher Informationen zu früheren Berufen und Ausbildungsjahren der 70-jährigen Teilnehmer. Die Teilnehmer erhielten auch eine Reihe von kognitiven Tests, die Messungen des Gedächtnisses, der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der allgemeinen kognitiven Fähigkeiten (oder "g" -Faktoren) umfassten.
Die Ergebnisse zeigten, dass diejenigen, die Berufe innehatten, bei der Komplexität mit Menschen oder Daten besser abgeschnitten haben als diejenigen, deren frühere Jobs einen hohen Grad an Komplexität mit Dingen hatten. Die Forscher fanden auch heraus, dass diejenigen, die die komplexesten Aufgaben mit Menschen, Daten oder Dingen ausübten, in allen untersuchten kognitiven Bereichen die besten Leistungen erbrachten.
Die Wirkung des IQ
Dieser Effekt wurde etwas geringer, als die Experimentatoren die IQ-Werte der Teilnehmer im Alter von 11 Jahren berücksichtigten, ein Indikator dafür, wie intelligent die Freiwilligen anfangs waren. Der Forschung zufolge war frühe Intelligenz der größte Prädiktor für Fähigkeiten im Alter von 70 Jahren und machte etwa 50% der Varianz aus.
Berufe, so glauben die Experimentatoren, tragen dazu bei, neuronale Netze zu erhalten und zu stärken, und tragen zur "kognitiven Reserve" bei, die die geistigen Fähigkeiten im Alter schützt und erhält.
„Obwohl es wahr ist, dass Menschen mit höheren kognitiven Fähigkeiten eher komplexere Jobs annehmen, scheint es immer noch einen kleinen Vorteil aus diesen komplexen Jobs für spätere Denkfähigkeiten zu geben“, erklärte Dr. Allan Gow von der University of Edinburgh und einer der Co-Autoren der Studie.
Die Autoren stellten jedoch fest, dass ihre Kategorisierung von Berufen nach Komplexität auf nationalen Erhebungsdaten beruhte, die die einzigartige Komplexität der einzelnen Berufe möglicherweise nicht genau widerspiegeln. Selbstberichts-Maßnahmen, schlugen die Forscher vor, könnten ein nützlicheres Bewertungsinstrument sein.
Einige Jobs, die ein Außenstehender als wenig komplex mit Personen oder Daten ansehen könnte, beinhalten tatsächlich viel Arbeit mit anderen und die Manipulation von Informationen. In der Studie wurde auch nicht untersucht, wie lange Menschen ihre früheren Berufe ausübten und wie die Zeit, die sie in einem komplexen Beruf verbrachten, die zukünftigen kognitiven Fähigkeiten beeinflussen könnte.
Ein Wort von Verywell
Es ist wichtig, die Faktoren zu verstehen, die den Alterungsprozess beeinflussen, insbesondere da Forscher danach streben, die Faktoren zu entdecken, die den kognitiven Rückgang und die Krankheit mit zunehmendem Alter beeinflussen. Die Berufe, die Menschen ausüben, machen einen so großen Teil des Erwachsenenlebens aus, daher liegt es nahe, dass Berufe eine dauerhafte Rolle für die psychische Gesundheit und die kognitiven Fähigkeiten spielen könnten.
Durch ein tieferes Verständnis der Rolle, die solche Faktoren spielen könnten, können Experten hoffentlich bessere Ratschläge zur Vorbeugung von kognitiven Beeinträchtigungen geben.